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Eine Neuseeland-Reise und das Leben danach

Business-Gesichter

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Eine Veranstaltung wo jeder so sein durfte wie er war aber wo letztlich jeder es geschafft hat, dem anderen etwas vorzumachen. IBM, GE, Nokia, DHL, Deutsche Bank, Allianz, Axel Springer, Google, SAP, Vodafone, Telekom, Dell… und so viele mehr … Alle waren sie da. Und alle hatten die gleiche Aussage … nur in andere Worte verpackt … bei uns kannst du Karriere machen. Wir suchen genau dich. Doch egal, ob sie das ehrlich meinten oder nicht. Das was sie gesucht haben, waren Klischeedarsteller im Businesslook. So kam es mir vor. Das teuerste Hemd zählt. Wie simuliert breitschultrig kannst du sein?

Das gestellte Lächeln, die auf den Punkt perfekt gebräunten Gesichter, die immer gleichen Gesprächsfetzen, die durch den riesigen Saal fliegen. Die Aufsteller mit den Models und flachen Sprüchen. Die Recruiting-Abteilung. Die Marketing-Leute. Die billigen Selbstvermarkter in den Vortragsräumen. Das völlig übertriebene Hotel. Das auf maximal erreichbare Freundlichkeit getrimmte Personal. All das war heute hier …

Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder hat jeder hier nur gespielt und dem jeweiligen Gegenüber etwas vorgemacht – dann will ich mit euch nichts zu tun haben. Oder ihr seid tatsächlich solche Menschen – dann will ich erst recht nichts mit euch zu tun haben.

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Geschrieben von Christoph

9. Juni 2012 um 19:50

Veröffentlicht unter Gedanken, Menschen

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