Lakes around Rotorua and the real paradise

Hat jemand Interesse, ein kleines Stück vom echten Paradies zu sehen?
Dann bitteschön 🙂

Das echte Paradies liegt in der Kotukutuku Bay am Lake Tarawera. Falls jemand danach suchen sollte. Es ist mit Abstand das schönste Fleckchen Erde das ich in meinem Leben je sehen durfte.

Und bevor jemand fragt: Ich bin weder rechts dicker geworden, noch habe ich eine drauf bekommen. Es sind einfach nur Zahnschmerzen und die korrespondierende Hamster-Schwellung. 🙂

Danke an Rae und Nathan für diesen tollen morgendlichen Ausflug.

Kia ora

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Notizen über die Maori

Nathan spielt Touristen-Erklärbär

Mother Earth and Father Sky

So wie wir Adam und Eva haben, die laut dem christlichen Glauben die Menschheit hervorgebracht haben, und Gott unsere Welt in sieben Tagen erschaffen haben soll, so haben die Maori eine Geschichte von Mutter Erde und Vater Himmel.

Deren (gottgleiche) Kinder wollten irgendwann nicht mehr in der Dunkelheit zwischen Ihrer Mutter und Ihrem Vater leben und haben beschlossen, die beiden auseinander zu „drücken“. Damit schufen sie unsere Erde. Einer der Kinder, den man heute als den Gott des Waldes kennt, wollte seine Mutter nicht frieren lassen und bedeckte sie mit Wäldern und Tieren. Ein anderer Sohn ist heute noch immer noch so verbittert über die Trennung seiner Eltern, dass er in Form von Wind jedes mal über die Erde fegt, wenn sein Vater weint (was wir als Regen kennen).

The Poi and the Tititorea

Tänzerin mit Pois

Maori hatten und haben natürlich auch einiges an Waffen zur Verfügung. Diese werden heute logischerweise nicht mehr wie früher ™ eingesetzt. Der künstlerische Part ist allerdings geblieben. So sieht man auf dem Bild eine Frau mit Pois. Ein Poi ist eigentlich nur eine Kugel mit einer Schnur. In dem Fall besteht der Ball aus irgendwas weichem. Dieser Ball wird während des Tanzens durch die Gegend geschleudert und knallt dann synchron mit allen anderen Mittänzern auf einem Körperteil und macht ein eindringliches „Bum“.

Normalerweise war da nichts weiches in dieser Kugel. Sie bestand aus hartem Stein mit dem die Gegner angegriffen werden konnten. Damit man sich aber selber mit seiner Waffe nicht verletzt, wurde schon Kindern mit diesem Pois beigebracht, wie sie damit umzugehen haben.

Kämpfer beim Tanzen des Haka (Aufwärmtanz vor dem Kampf)
Heute hab ich die Gelegenheit nochmal genutzt und eine weitere Show von Nathan gesehen. Durfte mich also leise in die letzte Reihe schleichen und auch ein bissel filmen, u.a. auch die Frauen, die mit Pois arbeiten. Auf dem Video seht ihr dann auch Stöcker (genannt: Tititorea (Short stick game)), die man sich gegenseitig zuwirft. Damit wurde und wird die Hand-Augen-Koordination trainiert.

Im zweiten Video seht und hört Ihr (ab ca. der Hälfte) die Liebesgeschichte, die sich hier in Rotorua im gewissen Maß tatsächlich so zugetragen hat. Die monströse Männerstimme in diesem Lied ist übrigens Nathan … also der Maori mit dem ich hier seit Freitag unterwegs bin :).

Das soll für den Moment erstmal genügen. Wie findet ihr es? Habt’s ihr Fragen zu Maoris? Immer stellen. Noch bin ich hier und kann es aus erster Hand erfahren.

Kia ora und guten Morgen in die Heimat

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He ao, he ao, he ao tea roa

A cloud, a cloud, a long white cloud

Ich hätte jetzt ganz viel zu schreiben. Aber ich will jetzt nicht. Trotzdem bekommt ihr hier jetzt mal einen Haufen Bilder.

Nur soviel: Bin seit Freitag mit einem Maori namens Nathan unterwegs, der mir hier alles zeigt, mir die Kultur erklärt und mich zu zig Sachen eingeladen hat. Ihr findet Ihn auch auf manchen Bildern ;). Ich muss es noch ausführlich beschreiben. Aber will jetzt erstmal wieder raus.

Viel Spaß beim Ansehen.

Kia ora.
(Good life and good health to you)

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Dein Produkt bist Du selbst

Wow. Okay, die Zeit in Taupo war wirklich aufregend. Wahnsinn, wie viele Menschen man in anderthalb Wochen kennenlernen kann. Also: Natürlich nicht wirklich kennenlernen. Aber rege austauschen über die Welt, die Reisen, wo man her kommt, was man hier macht, was man normalerweise macht.

In einem Satz: „Sit down. Let’s socialize at bit.“

Und was dann immer kurz danach folgt: „Hey dude, what’s your story“. An dieser Stelle klingelt es immer im Kopf. Die Frage erinnert mich an eine Session auf dem Barcamp Braunschweig von Kai Thrun.

Eigentlich ging es dabei um Produkte. Aber die Quintessenz ist eigentlich eine andere. Du selbst bist ein Produkt. Natürlich kein Produkt an dem man einen Preis pappen kann und zum SSV 20% Rabatt gibt, aber auf jedenfall ein Produkt.
Ein Produkt ist ja, wenn man mal von der mathematischen Seite heran tritt, eine Größe die aus mehreren Einzelgrößen entstanden ist.

Ihr könnt es euch schon denken: Die mehren Einzelgrößen tragt ihr alle in euch. Da sei zunächst gegeben: Deine eigene und definierte Persönlichkeit, Deine Seele, Dein Wissen, Deine Erfahrung, Deine Gefühle, Dein Aussehen und noch so einige Größen mehr. Bleiben wir mathematisch:

Persönlichkeit x Seele x Wissen x Erfahrung x Gefühle x Aussehen = Du!

Nehmen wir mal weiterhin an, dass nicht jede Größe in dieser Formel größer als 1 ist. Darin besteht nämlich der Trick meines Gedankens:

Selbst wenn Du meinst, dass Du bspw. nicht allzu viel Erfahrung hast, wie das bei mir und aus logischen Gründen bei den meisten jungen Menschen der Fall ist, dann kannst Du das mit Persönlichkeit wett machen.

Das funktioniert natürlich jetzt nicht mit jedem Faktor von dort oben. Wer zum Beispiel ein Voll-Arsch ist, bekommt das auch mit noch so viel Wissen nicht weg, in meinen Augen. Andere werden das anders sehen. Das kommt, ganz nebenbei, immer dann vor wenn Du Dich mit einem guten Freund hinsetzt und ihr euch beide anheult warum Frauen/Männer eigentlich immer die Blödmänner zum Freund wählen (Ist ja Quatsch … aber mit 15 muss man das nicht wissen 😉 ).

Jedenfalls kommt es darauf an, dass Du stolz auf die Faktoren bist, die Dein Produkt erst zu etwas großem machen (auch im mathematischen Sinne).

Mich hat hier noch keiner gefragt, ob und wenn ja welche Ausbildung ich hätte, ob ich Abitur gemacht habe oder sonstwas. Wenn Du sagst, dass Du Selbstständig bist, dann finden das die Menschen an sich einfach „cool“ und stellen Dich nicht wirklich in Frage. Das ist natürlich oberflächlich, weiß ich auch, aber es ist ein Anfang.

Im weiteren Gespräch lernt man den anderen ja alleine schon deshalb besser kennen, weil die Themen wechseln. Da kommt Europapolitik genauso vor wie die Frage, wie es sich als Schwuler eigentlich in Deutschland so lebt.

Gut … was wollt ich eigentlich sagen? …

Ach ja, das wars:

1. Wenn Du Angst hast, was Dich selbst betrifft: Erzähl den Leuten vom größtem Faktor in Deinem Produkt.
2. Erzähle auch vom Rest: Dein Produkt (Du!) ergibt sich nur so komplett.
3. Im Gegensatz zum Einzelhandel sind Menschen, die sich ein „SALE“ an den Kopf kleben nicht interessant.
4. Everybody has a story! Really! Believe me!

Herzlichst,
euer Therapeut für die wirklich ganz leichten Fälle.

P.S.: Und solltest Du das Gefühl haben, dass die meisten Faktoren bei Dir eher im Minus stehen. Tröste Dich: Minus mal Minus ergibt Plus 😉