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Eine Neuseeland-Reise und das Leben danach

Dein Produkt bist Du selbst

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Wow. Okay, die Zeit in Taupo war wirklich aufregend. Wahnsinn, wie viele Menschen man in anderthalb Wochen kennenlernen kann. Also: Natürlich nicht wirklich kennenlernen. Aber rege austauschen über die Welt, die Reisen, wo man her kommt, was man hier macht, was man normalerweise macht.

In einem Satz: „Sit down. Let’s socialize at bit.“

Und was dann immer kurz danach folgt: „Hey dude, what’s your story“. An dieser Stelle klingelt es immer im Kopf. Die Frage erinnert mich an eine Session auf dem Barcamp Braunschweig von Kai Thrun.

Eigentlich ging es dabei um Produkte. Aber die Quintessenz ist eigentlich eine andere. Du selbst bist ein Produkt. Natürlich kein Produkt an dem man einen Preis pappen kann und zum SSV 20% Rabatt gibt, aber auf jedenfall ein Produkt.
Ein Produkt ist ja, wenn man mal von der mathematischen Seite heran tritt, eine Größe die aus mehreren Einzelgrößen entstanden ist.

Ihr könnt es euch schon denken: Die mehren Einzelgrößen tragt ihr alle in euch. Da sei zunächst gegeben: Deine eigene und definierte Persönlichkeit, Deine Seele, Dein Wissen, Deine Erfahrung, Deine Gefühle, Dein Aussehen und noch so einige Größen mehr. Bleiben wir mathematisch:

Persönlichkeit x Seele x Wissen x Erfahrung x Gefühle x Aussehen = Du!

Nehmen wir mal weiterhin an, dass nicht jede Größe in dieser Formel größer als 1 ist. Darin besteht nämlich der Trick meines Gedankens:

Selbst wenn Du meinst, dass Du bspw. nicht allzu viel Erfahrung hast, wie das bei mir und aus logischen Gründen bei den meisten jungen Menschen der Fall ist, dann kannst Du das mit Persönlichkeit wett machen.

Das funktioniert natürlich jetzt nicht mit jedem Faktor von dort oben. Wer zum Beispiel ein Voll-Arsch ist, bekommt das auch mit noch so viel Wissen nicht weg, in meinen Augen. Andere werden das anders sehen. Das kommt, ganz nebenbei, immer dann vor wenn Du Dich mit einem guten Freund hinsetzt und ihr euch beide anheult warum Frauen/Männer eigentlich immer die Blödmänner zum Freund wählen (Ist ja Quatsch … aber mit 15 muss man das nicht wissen 😉 ).

Jedenfalls kommt es darauf an, dass Du stolz auf die Faktoren bist, die Dein Produkt erst zu etwas großem machen (auch im mathematischen Sinne).

Mich hat hier noch keiner gefragt, ob und wenn ja welche Ausbildung ich hätte, ob ich Abitur gemacht habe oder sonstwas. Wenn Du sagst, dass Du Selbstständig bist, dann finden das die Menschen an sich einfach „cool“ und stellen Dich nicht wirklich in Frage. Das ist natürlich oberflächlich, weiß ich auch, aber es ist ein Anfang.

Im weiteren Gespräch lernt man den anderen ja alleine schon deshalb besser kennen, weil die Themen wechseln. Da kommt Europapolitik genauso vor wie die Frage, wie es sich als Schwuler eigentlich in Deutschland so lebt.

Gut … was wollt ich eigentlich sagen? …

Ach ja, das wars:

1. Wenn Du Angst hast, was Dich selbst betrifft: Erzähl den Leuten vom größtem Faktor in Deinem Produkt.
2. Erzähle auch vom Rest: Dein Produkt (Du!) ergibt sich nur so komplett.
3. Im Gegensatz zum Einzelhandel sind Menschen, die sich ein „SALE“ an den Kopf kleben nicht interessant.
4. Everybody has a story! Really! Believe me!

Herzlichst,
euer Therapeut für die wirklich ganz leichten Fälle.

P.S.: Und solltest Du das Gefühl haben, dass die meisten Faktoren bei Dir eher im Minus stehen. Tröste Dich: Minus mal Minus ergibt Plus 😉

Geschrieben von Christoph

7. April 2011 um 19:03

Veröffentlicht unter Gedanken

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