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Eine Neuseeland-Reise und das Leben danach

15 Jahre weniger

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Himmel, wo fang ich an?! Nagut. Von .. hinten.

Aktuell sitze ich in einem netten Internetcafé mit viel zu bequemen Seeseln. Die Provider in diesem Lande scheinen nämlich die Angewohnheit zu haben, an einem Freitag um 18 Uhr alles dicht zu machen. Somit: Noch keinerlei Datenplan für’s Handy oder für den Laptop.

Das bedeutet auch, dass ich mich hier kaum orientieren kann. Vorhin hat mir tatsächlich(!) der Kompass von Phil weitergeholfen um auf der Victoria Street in die richtige Richtung zu gehen.

Doch trotzalledem wollte ich euch schreiben. Denn: Ich sage Ja! Erst vor wenigen Stunden angekommen und trotzdem liebe ich diese Stadt bereits. Warum?

Bisher sind mir hier nur (und ich meine wirklich: nur) nette und freundliche Menschen begegnet. Woran das liegt? Wahrscheinlich daran, dass hier alle gerade in Sommerlaune sind. Angenehme 23° , allerdings dazu subtropisches Klima. Denn als ich gelandet bin, fing es gerade an zu regnen.

Wo wohne ich gerade … am liebsten würde ich sofort ein paar Fotos davon hochladen .. doch ach … kein USB und kein WLAN. Aber: Ein Zwei-Zimmer-Appartment im Zentrum von Auckland. Küche, Bad und „Arbeitsbereich“ sowie Balkon inbegriffen. Es stellte sich heraus, dass die Reservierung im anderen Hotel „flöten gegangen ist“.

Nun also erstmal für zwei Nächte ein Appartment und dann weitersehen. Morgen versuch ich mal Bilder hochzuladen. Das ist soo toll 🙂 … nur nix für länger, weil mit 120$ (knapp 70 EUR) pro Tag doch relativ teuer.

Weiter rückwärts in der Zeit: Die Flüge. Ja. Nein. Ja. Na doch. Na nee … eigentlich nicht. Fliegen macht keinen Spaß. Nur Start und Landung fetzen. Ansonsten sind alle Sitze zu eng. Und ich meine nichtmal die Beinfreiheit. Ich meine den Platz zu meinem Sitznachbarn. Man sitzt sich quasi auf dem Schoß. Damit hätte ich ja im Zweifelsfall kein Problem … der eine Stewart hätte sich gerne setzen können (ja … ich hör ja schon auf!) … aber im Normalfall ist das Mist.

Apropros Mist. Eines ist in jedem Fall Fakt: Meine Lebenszeit hat sich während der 24 Stunden (reine Flugzeit durch Verspätungen und ca. 148 Warte-Schleifen über Sydney) um mindestens 15 Jahre verkürzt. Das Essen ist kein Essen. Das ist … Biomasse. Obwohl ich daran auch meine Zweifel habe. Aber zumindest schmeckt es alles nach nichts. Es sieht furchtbar aus. Es besitzt alles eine … naja … eine … sagen wir … quarkartige Konsistenz.

Weiter zurück. Und ab jetzt mal etwas stichpunktartiger:

– Ich bin ab sofort der Meinung, dass Boeing die besseren Flieger braucht. Der A380 musste zweimal innerhalb von 16 Std. für mindestens eine Stunde gewartet werden. Von der klapprigen Verarbeitung der sanitären Einrichtungen mal ganz zu schweigen. (@Emirates: Ja, ich war es, ich habe die Gesichtstücher-Ausgabe im Klo hinten rechts geschrottet)

– Im Transit-Bereich Dubai gibt’s das teuerste Bier

– Sydney hat die symphatischsten Ansagen

– Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, sollte von Deutschland nach Neuseeland reisen („Smoking Room“ in Dubai muss man wörtlich nehmen, da ist selbst mir(!) beim Hineingehen schon richtig schlecht geworden)

– LG sollte auch in Deutschland flächendeckend „Energy Stations“ einführen. Handy und Laptop auf’m Flughafen aufladen und dabei Kaffee trinken fetzt

– Baby’s sollten grundsätzlich Flugverbot erhalten. Oder die Mutter muss vorher einen Test machen, bei dem die Eignung zu beruhigenden Maßnahmen bei Kindatterei geprüft wird (@Mutter auf EK412 Seat 83B: Dich krieg ich noch, das bekommst Du wieder! Dein Kind hat ebenfalls Anteil an den 15 Jahren Lebensverkürzung).

So. Für jetzt reicht es gerade. Ich geh dann mal diesen Irish Pub suchen, bei dem vorhin so nette Musik und nette Leute saßen).

Fotos gibts hoffentlich morgen, wenn ich dann endlich mal einen Datentarif habe)

Winke, winke!

P.S.: Ich denk an Euch … wirklich wahr und kein Scherz!

Geschrieben von Christoph

18. März 2011 um 10:09

Veröffentlicht unter Auckland

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