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Eine Neuseeland-Reise und das Leben danach

Archiv für den Monat März, 2011

Whāngārei -> Taupō

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Geschrieben von Christoph

März 31st, 2011 at 1:44 pm

Veröffentlicht unter Taupo,Whangarei

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The anniversary of the Snooze button

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Ich bin ja nicht so gut darin, meine Gedanken ordentlich zu sortieren um sie in verständliche und vielleicht auch interessante Sätze zu verpacken. Trotzdem fällt mir immer auf, dass ich vielmehr runterschreiben sollte, was mir so an der inneren Schädeldecke vorbeirauscht.

Der Regen hier hat aufgehört. Das ist natürlich erstens meiner Laune sehr zuträglich und zweitens habe ich wörtlich damit einen weiteren Blick. Sowas schlägt sich auch auf meine Gedanken nieder. Ungeordnet schwirrt mir mein Leben durch den Kopf. Ein paar Gedanken dazu sollen hier archiviert werden. Gleichzeitig denke ich, dass ich damit die nächste der 5 „W“-Fragen beantworten kann: „Warum Neuseeland“.

Der Grund in Neuseeland zu sein, findet sich eigentlich schon knapp 10 Jahre in der Vergangenheit.

Ich war 15. Schüler auf dem Norbertusgymnasium. Ein Gymnasium mit einem damals noch gutem Ruf, solange man nicht hinter die Fassade blicken konnte. Heute ist das, so glaube ich, noch sehr ähnlich. Ich war eine pubertierende Mistkröte. Stinkenfaul und streckenweise ätzend. Da ich weiß, dass meine Mum mitließt: Du weißt, dass es mir leid tut. Im Nachhinein.
Nun, alles war ätzend. Schule war Mist, Menschen waren Mist, das Erreichbare war Mist. Ich wollte kein Abi, ich wollte leben. Und zwar nach eigenen Regeln. Das ist für einen 15-jährigen jetzt nicht besonders ungewöhnlich und legt sich ja auch mit der Zeit. Ich schiele auf all die Abiturienten ohne jegliche Perspektive, was sie mit diesem verdammten Stück Papier anfangen sollen. „Hauptsache erstmal haben“.

Ich war anders. Gymnasium habe ich abgebrochen / es wurde von „außen“ abgebrochen. Die Außenwelt, vorallem in Person meiner Mutter, dachte: Au weia, aus dem wird nichts.

Im Gegenteil. Ich hatte das tiefe innere Bedürfnis, mein Leben zu leben. Mein damaliger Schulleiter meinte zu mir … im letzten Gespräch welches wir miteinander hatten: „Christoph, du bist nicht für die Schule geschaffen, du musst arbeiten“. Nagel auf den Kopf getroffen? Vielleicht. Ich hatte ein Ziel:

Eine Million auf meinem Konto in 10 Jahren (also mit 25). Der Termin rückt im Übrigen näher. Und nein, keine Chance, die Million wird nichts. :-/ … Aber das Ziel ist definierter:

Finde das, was Dich im Leben glücklich macht.

Zeitsprung!

Innerhalb meiner (zweiten) Ausbildung zum Fachinformatiker stellte ich etwas fest: Du bist nicht dafür geschaffen, etwas zu tun, weil andere es dir sagen. Das war mit 15 schon so. Und es ist mit 24 immer noch so. Ich hatte mir etwas in den Kopf gesetzt: Du machst dich selbstständig und arbeitest vor allem für: Dich selbst. Anfangs ging das auch recht gut. Nur mittlerweile hat sich etwas verschoben: Mein Gefühl.

Ich arbeite nicht mehr für mich selbst, ich arbeite wieder für andere. Ich mache Dinge, an denen ich keinen Spaß finde. Ich drücke morgens endlos auf „Snooze“. Ein Zeichen für mich. Den das gleiche habe ich schonmal gemacht. Mit 15 … als ich zur Schule „musste“.

Etwas zu müssen was ich nicht wollte. Das trifft mich bis heute tief im Inneren und ich komme absolut nicht damit klar. Ich kämpfe innerlich gegen so etwas an. Ich sträube und winde mich. Manchmal werde ich dafür abgestraft. Und in den meisten Fällen stoße ich damit Menschen vor den Kopf, wenn ich eben nicht (mehr) das mache, was ich versprochen oder angekündigt habe. Oder für etwas, für das ich beauftragt wurde. Ich kann es nicht tun, weil ich es nicht will.

Nun ist Neuseeland meine Flucht nach vorne. Nicht, weil es am weitesten von Europa entfernt liegt. Sondern weil es nicht Deutschland ist. Und ich schon ewig darüber sinnierte: „Wenn du es jemals schaffst, da hin zu kommen“. Es schien so unrealistisch. Nun bin ich hier und alles wirkt real. Das Land, die Menschen, das Gefühl.

Genügend Abstand zu Deutschland – genügend Abstand zu dem ganzen Mist, den ich tagtäglich gemacht habe ohne es zu wollen und ohne dagegen anzukämpfen. Hier ist die Flucht.

Aber ich kann so etwas den Menschen nicht in’s Gesicht sagen. Deswegen mache ich es einfach und riskiere dabei etwas, was ich mir selbst kaum eingestehen wollte: Wenn ich zurück komme, bin ich wieder („businesstechnisch“) bei Null. Und wenn ich ganz viel Glück habe auch persönlich wieder auf dem Boden der Tatsachen.

Und wisst ihr was?! Ich freue mich jetzt schon riesig auf einen Neuanfang. Egal, wie der aussehen mag.

Liebe Grüße,
euer Christoph

P.S.: „Don’t let them drive you like a car. You’ll never be a shining star“ / And One – Shining Star

Geschrieben von Christoph

März 28th, 2011 at 10:22 pm

Veröffentlicht unter Gedanken,Whangarei

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Subtropisch meint Regen

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Ich habe ja schon ein paar Tage nichts von mir hören lassen. Deswegen nutze ich mal den Sonntag um ein wenig zu quasseln.

Wie ich schon erwähnte, fiel mir der Abschied aus Auckland schon etwas schwer. Gerade auch jetzt, wo ich in einer Kleinstadt sitze, die mit 50.000 Einwohnern über die gesamte Fläche doch recht überschaubar ist. Nichtsdestotrotz gefällt’s mir hier. Es ist praktisch das komplette Gegenteil zu Auckland. Du hast keine hohen Gebäude. Kein Haus ist höher als 2 Etagen. Die „Innenstadt“ besteht aus ca. 6 Straßen und bietet für jemanden, der feiern gehen will zusammenfassend: Gar nichts.

Als ich hier ankam und mich samt Rollkoffer und dick bepackter Tasche auf den Weg zum Backpacker-Hostel macht, musste ich unweigerlich an Google denken und habe mir auf den Weg hier hoch fest vorgenommen ihnen eine Mail zu schreiben und die Angabe von Höhenunterschieden auf den Karten und Routen zu verlangen. Der Weg hier hoch war … ätzend. Oben angekommen war ich allerdings angenehm überrascht. Du hast einen großartigen Blick auf die Stadt und die umliegenden Berge und Wälder. Es ist verdammt ruhig hier und man wird unweigerlich richtig ruhig hier.

Ruhig werden war und ist dann auch meinen Hauptaufgabe hier. Das liegt auch daran, dass es in den letzten 4 Tagen ständig geregnet hat. Keine Chance bei dem Wetter lange Ausflüge zu machen. Die wenigen Sonnenstrahlen, die Neuseeland insgesamt in der letzten Woche gesehen hat, habe ich dann genutzt um mir zumindest die Innenstadt mal näher anzuschauen. Professionelles Spazieren gehen. Wie oben beschrieben … unspannend.

Aber ich habe die Gelegenheit genutzt und meinen Kopf weitestgehend freigemacht. Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, fällt mir das hier nicht schwer. Alles, was ich noch so aus Deutschland mitgenommen habe, gedanklich, habe ich versucht abzulegen. Das klappt bis jetzt ganz gut, wenn auch nicht vollständig. An meinen Job denke ich zum Beispiel gerade so Null. An ein paar meiner Freunde und meine Familie dagegen doch um so mehr.

Let’s crack a woody

Manches aus Deutschland vermisse ich sowieso. Neben meinen Freunden. Dazu gehört (und man kann es sich bei mir ja schon denken) gutes Bier und anständig verpreiste Zigaretten. Zum Bier: Alles ist in 0,33 Flaschen und Dosen abgefüllt. Alles ist schwaches Lager-Bier. Jetzt mal nen Warsteiner oder nen Krombacher wäre schon nicht schlecht. Dazu f6 lights für 6 € und nicht Pall Mall für 19$ (ca. 9€) (!!!).

An ein Backpacker-Hostel kann ich mich gewöhnen. Hab zwar nur ein paar Quadratmeter für mich und muss mir Küche, Klo und Dusche teilen, aber dadurch dass ich in einem „Extra“-Häuschen untergebracht bin, habe ich das meiste hier eh für mich. Ansonsten ist natürlich nen Appartement mit 2 Zimmern schon cooler. Aber nur in der Großstadt. Hier wäre sowas eher komisch. So lebt hier eh keiner.

Mit den Leuten hier kommt man im übrigen schon zwangsweise oft und schnell in’s Gespräch. Eine Anekdote kann ich ruhig mal erwähnen. Donnerstag Abend, ich war eigentlich nur müde und wollte schlafen gehen. Naja, Krach auf der Terrasse. Alsdann. Hose wieder an. Die letzten Woodstocks greifen. Woodstock ist Bourbon mit Cola, auch Woody’s genannt. Wenn man das mit jemanden zusammen trinken will, lädt man ihn ein mit den Worten: „Let’s crack a woody!“ :). Okay, Zeug gegriffen, ab auf die Terrasse. 4 Menschen am Party machen, davon ein nettes Mädel inkl. Gitarre und einer atemberaubenden Stimme (ich versuche mal was von ihrer Musik hier zu verlinken). Eine Art „Musiktruppe“ aus Samoa. Teils eine Familie, teils jahrelange Freunde. Die touren seit 2 Monaten durch Neuseeland und spielen auf kleinen Festen und in Schulen und versuchen somit irgendwie die Message „Frieden für alle“ in die Welt zu tragen. Etwas durchgeknallt waren sie schon, aber allesamt nette Menschen. Mit dem letzten Typen, sein Name ist „Tee“ (so war er für mich auch nur noch „Mr. T“), saß ich dann bis 4 Uhr morgens und sprach lange mit ihm über Liebe und andere Katastrophen. Zielführend ist das nicht, aber er konnte mir schon ein wenig aufzeigen, an was ich mal so alles denken sollte. Nicht konkret, eher allgemein. Dich holt mal wieder jemand auf den Boden zurück und betrachtet deine Situation und deine Gefühle mal nüchtern (stimmt hier natürlich nicht mehr ganz).

Genug für den Moment.

Grüße aus dem (gerade mal sonnigen) Whangarei nach Deutschland.
Und der „Uncle“ (einer aus der Truppe) will alle in Hamburg und Münster grüßen, da war er schonmal und das fand er großartig.

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Geschrieben von Christoph

März 27th, 2011 at 7:50 pm

Veröffentlicht unter Fotos,Menschen,Whangarei

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Auckland -> Whangarei

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Geschrieben von Christoph

März 23rd, 2011 at 10:42 am

Veröffentlicht unter Auckland,Whangarei

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Letzter Spaziergang

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Letzter Tag hier in Auckland. Bissel Wehmut schwingt jetzt schon mit.

Du Auckland? Ich glaub ich mag dich! :-*

Nachdem mich Mattse gestern nochmal auf die Parks angesprochen hatte, die es hier rundherum gibt, hab ich mir meine heutige Tour ein bissel anders zusammengesetzt als geplant. Sky Tower und Auckland Domain sollte es werden. Et voila …

Zum Myers Park, den man auch auf den Bildern sieht, sollte man sagen dass der wirklich mitten in der Innenstadt liegt und rundherum eigentlich nur Betrieb ist. Wenn man allerdings in diesem Park steht, ist es fast komplett ruhig. Der Park liegt eigentlich sehr viel tiefer als der Rest der Gebäude und Straßen, vielleicht liegst daran.

Zweite Adresse war dann Auckland Domain. Aber seht selbst. Das ist mal ein Stadtpark 🙂 … und er ist riesig.

Der Sky Tower bekommt von mir nochmal nen extra Artikel. Der war mal … richtig genial :D.

P.S.: Immer fleißig kommentieren! Fragen stellen, Kudos geben, Die Qualität der Bilder in der Luft zerreißen. Was euch gerade Spaß macht!

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Geschrieben von Christoph

März 22nd, 2011 at 9:45 pm

Veröffentlicht unter Auckland,Fotos,Landschaft

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Klimawechsel wie jeden Tag. Kopf wie Himmel.

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Die Bilder bleiben ohne Namen und unkommentiert.

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Geschrieben von Christoph

März 22nd, 2011 at 12:40 am

Veröffentlicht unter Auckland,Fotos

bisher ohne Kommentare

Sorry, but this is a Dienstfahrt

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Sorry, but this is a Dienstfahrt.

Freundlichkeit überall: Alle Busse, die nicht im Dienst sind, zeigen an „Sorry, Not In Service“ sowie „Have A Nice Day“.

Dagegen ließt du in Deutschland meistens: „Dienstfahrt“ oder „Nicht einsteigen“ oder auch einfach mal gar nichts. 🙂

Okay, weitere Bilder aus Auckland:

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Geschrieben von Christoph

März 20th, 2011 at 10:27 pm

Samstag Abend in Auckland – nastrovje!

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Wochenende in Auckland. Yep, nice 🙂

Phoebe (zu Deutsch: "Fibie" 😉 ) und ich

Gestern Abend (also der Samstag) habe ich mich entschlossen mal die Gegend rund um die Karangahape Road zu „testen“ (<– die heißt wirklich so!). Laut diverser Webseiten soll das die Partymeile sein, besonders für die Damen und Herren vom anderen Ufer. Ziel war die Family Bar.

Auf deren Webseite ist beschrieben, dass du sie nicht verfehlen kannst, denn alles leuchtet und blinkt. Jup, so wars auch. Allerdings waren erstmal nur ein paar Leute da. Was also tun? Klar: Bier kaufen, vor die Tür gehen und eine rauchen. In Neuseeland ist rauchen nämlich genau wie bei uns in allen geschlossenen, öffentlichen Räumen verboten. Wie auch immer … alleine saß ich da nicht lange.

Zwei sehr nette Damen sprachen mich an. Die eine sieht man hier auf dem Bild. Phoebe. Man spricht es als „Fibie“ und Sercola (schlagt mich, ich weiß nicht, wie man ihren Namen schreibt). Die beiden hatten wohl schon etwas getankt. Aber um so lustiger wurden die Gespräche.

Unter anderem erfuhr ich, dass es in Neuseeland einen Vodka names „Christoph“ gibt und ich mich nicht zu wundern brauche, wenn ich desöfteren gefragt werde, ob ich aus Russland stamme. Das passierte drei Minuten später übrigens genau so 🙂

Die beiden haben im übrigen vor bald mal nach Deutschland zu kommen und ich musste ihnen versprechen, ihnen Magdeburg und vorallem Berlin zu zeigen. Zum Geburtstag von Phoebe am Samstag bin ich übrigens auch eingeladen. Leider Gottes werde ich da nicht mehr in Auckland sein. Doch ne SMS bekommt sie auf jedenfall (SMS nennt man in Neuseeland übrigens TXT (logischer, oder?)).

Okay. Volli unter (mittlerweile) 3 verrückten Weibern … ein Klassiker wie ich finde. Es floss Bourbon Cola. In … großen Mengen. Es sollte sich herausstellen, dass das auch die Security gerafft hat und die Mädels vor die Tür gesetzt hat. Die Mischung war natürlich nicht(!) in der Bar erworben worden :). Sie kamen an dem Abend leider nicht mehr rein. Das Foto enstand dann kurz nach dem Rauswurf gegenüber in einem Kebap-Laden der auch Chichapfeifen verleiht. Nach der Aktion gingen die Mädels ihrer Wege und ich zurück in den Club.

Es folgt … ein *schnips* … alles muss ich nun wirklich nicht erzählen. Ein Bild gibt’s trotzdem:

Drag queens gegen 1:30am in der Family Bar

Okay. Gegen 3 war ich dann wieder zuhause  nachdem mir aufgefallen war, dass in Auckland ab 2 Uhr anscheinend 90% der Menschen auf der Straße im Vollrausch sind. Ein paar … nunja … sagen wir … interessante Dialoge (Gespräche konnte man das nicht nennen) auf’m Weg nachhause. Ein Skype-Telefonat mit meiner Mutter und ab in die Heia.

Soviel mal zu Samstag Abend in Auckland.

 

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Geschrieben von Christoph

März 20th, 2011 at 9:22 pm

Veröffentlicht unter Auckland,Menschen

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Blicke Richtung Neuseeland

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Wie versprochen. Die ersten Bilder aus Neuseeland sind eingetroffen. Wohl bekomm’s…

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Geschrieben von Christoph

März 19th, 2011 at 2:49 pm

Veröffentlicht unter Fotos

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15 Jahre weniger

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Himmel, wo fang ich an?! Nagut. Von .. hinten.

Aktuell sitze ich in einem netten Internetcafé mit viel zu bequemen Seeseln. Die Provider in diesem Lande scheinen nämlich die Angewohnheit zu haben, an einem Freitag um 18 Uhr alles dicht zu machen. Somit: Noch keinerlei Datenplan für’s Handy oder für den Laptop.

Das bedeutet auch, dass ich mich hier kaum orientieren kann. Vorhin hat mir tatsächlich(!) der Kompass von Phil weitergeholfen um auf der Victoria Street in die richtige Richtung zu gehen.

Doch trotzalledem wollte ich euch schreiben. Denn: Ich sage Ja! Erst vor wenigen Stunden angekommen und trotzdem liebe ich diese Stadt bereits. Warum?

Bisher sind mir hier nur (und ich meine wirklich: nur) nette und freundliche Menschen begegnet. Woran das liegt? Wahrscheinlich daran, dass hier alle gerade in Sommerlaune sind. Angenehme 23° , allerdings dazu subtropisches Klima. Denn als ich gelandet bin, fing es gerade an zu regnen.

Wo wohne ich gerade … am liebsten würde ich sofort ein paar Fotos davon hochladen .. doch ach … kein USB und kein WLAN. Aber: Ein Zwei-Zimmer-Appartment im Zentrum von Auckland. Küche, Bad und „Arbeitsbereich“ sowie Balkon inbegriffen. Es stellte sich heraus, dass die Reservierung im anderen Hotel „flöten gegangen ist“.

Nun also erstmal für zwei Nächte ein Appartment und dann weitersehen. Morgen versuch ich mal Bilder hochzuladen. Das ist soo toll 🙂 … nur nix für länger, weil mit 120$ (knapp 70 EUR) pro Tag doch relativ teuer.

Weiter rückwärts in der Zeit: Die Flüge. Ja. Nein. Ja. Na doch. Na nee … eigentlich nicht. Fliegen macht keinen Spaß. Nur Start und Landung fetzen. Ansonsten sind alle Sitze zu eng. Und ich meine nichtmal die Beinfreiheit. Ich meine den Platz zu meinem Sitznachbarn. Man sitzt sich quasi auf dem Schoß. Damit hätte ich ja im Zweifelsfall kein Problem … der eine Stewart hätte sich gerne setzen können (ja … ich hör ja schon auf!) … aber im Normalfall ist das Mist.

Apropros Mist. Eines ist in jedem Fall Fakt: Meine Lebenszeit hat sich während der 24 Stunden (reine Flugzeit durch Verspätungen und ca. 148 Warte-Schleifen über Sydney) um mindestens 15 Jahre verkürzt. Das Essen ist kein Essen. Das ist … Biomasse. Obwohl ich daran auch meine Zweifel habe. Aber zumindest schmeckt es alles nach nichts. Es sieht furchtbar aus. Es besitzt alles eine … naja … eine … sagen wir … quarkartige Konsistenz.

Weiter zurück. Und ab jetzt mal etwas stichpunktartiger:

– Ich bin ab sofort der Meinung, dass Boeing die besseren Flieger braucht. Der A380 musste zweimal innerhalb von 16 Std. für mindestens eine Stunde gewartet werden. Von der klapprigen Verarbeitung der sanitären Einrichtungen mal ganz zu schweigen. (@Emirates: Ja, ich war es, ich habe die Gesichtstücher-Ausgabe im Klo hinten rechts geschrottet)

– Im Transit-Bereich Dubai gibt’s das teuerste Bier

– Sydney hat die symphatischsten Ansagen

– Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, sollte von Deutschland nach Neuseeland reisen („Smoking Room“ in Dubai muss man wörtlich nehmen, da ist selbst mir(!) beim Hineingehen schon richtig schlecht geworden)

– LG sollte auch in Deutschland flächendeckend „Energy Stations“ einführen. Handy und Laptop auf’m Flughafen aufladen und dabei Kaffee trinken fetzt

– Baby’s sollten grundsätzlich Flugverbot erhalten. Oder die Mutter muss vorher einen Test machen, bei dem die Eignung zu beruhigenden Maßnahmen bei Kindatterei geprüft wird (@Mutter auf EK412 Seat 83B: Dich krieg ich noch, das bekommst Du wieder! Dein Kind hat ebenfalls Anteil an den 15 Jahren Lebensverkürzung).

So. Für jetzt reicht es gerade. Ich geh dann mal diesen Irish Pub suchen, bei dem vorhin so nette Musik und nette Leute saßen).

Fotos gibts hoffentlich morgen, wenn ich dann endlich mal einen Datentarif habe)

Winke, winke!

P.S.: Ich denk an Euch … wirklich wahr und kein Scherz!

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Geschrieben von Christoph

März 18th, 2011 at 10:09 am

Veröffentlicht unter Auckland

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